News aus der Branche

Ab dem 1.1.2015 ist die Grundlage der Dichtheitsprüfungen nicht mehr nur das Füllgewicht von 3 / 30 / 300 kg Kältemittel. Es wird jetzt pro Anlage das CO2-Äquivalent ermittelt - ein Produkt aus Füllmenge und dem GWP-Wert des entsprechenden Kältemittels. Somit ergeben sich folgende Grenzwerte / Intervalle für die Dichtheitsprüfungen:

Dichtheitskontrollen für Ortsfeste Kälteanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen

Kältemittel

GWP-Wert

ab 5 Tonnen
jährliche
Kontrolle ab
(mit LES* alle
zwei Jahre)

ab 10 Tonnen
(hermetische
Systeme)

ab 50 Tonnen
halbjährliche
Kontrolle ab
(mit LES*
jährlich)

ab 500 Tonnen
vierteljährliche
Kontrolle ab
(mit LES*
halbjährlich)

R134a

1'430

3,5 kg

7,0 kg

35 kg

350 kg

R404A

3'922

1,3 kg

2,6 kg

13 kg

130 kg

R407C

1'774

2,8 kg

5,6 kg

28 kg

280 kg

R410A

2'088

2,4 kg

4,8 kg

24 kg

240 kg

R22 1`810 2,7 kg 5,4 27 kg 270 kg

(Angaben ohne Gewähr!)

Kältetechnik für höchste Ansprüche von Fa. Lauerer GmbH für das Institut für Bautechnik an der Technischen Universität München (TUM).
Interresanter Zeitungsartikel vom 11.2.2016, veröffentlicht im Trostberger Tagblatt.
Mit einem "Klick" auf das Bild gelangen Sie zur größeren Darstellung.

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Ab Januar 2017 tritt eine Neureglung im Rahmen der F-Gase-Verordnung 517/2014 in Kraft, die die Kennzeichnung von Anlagen mit geregelten Stoffen betrifft.

Bei Kälte- und Klimaanlagen, sowie Wärmepumpen, heißt das, dass zusätzlich Angaben zu:

  • dem GWP-Wert des Kältemittels (Global Warming Potential),
  • dem CO2-Äqivalent des in der Anlage befindlichen Kältemittels,
  • ggf. Angaben, ob es sich um aufgearbeitetes oder recyceltes Kältemittel handelt

an der Anlage angebracht werden müssen.

Uns liegen entsprechende Aufkleber vor, die wir auf Wunsch vor Ort mit den Angaben Ihrer Anlagen ergänzen und an den Anlagen anbringen können.

 

Die ab 1. Januar 2015 gültige neue F-Gase-Verordnung (EU-VO 517/2014) stellt Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen, sowie Wärmepumpen, mit sogenannten F-Gasen vor große Herausforderungen:
Zum 1. Januar 2015 ist das Verbot von H-FCKW in Kraft getreten. Bestehende Kälteanlagen dürfen zwar weiterhin mit diesen Kältemitteln betrieben werden, aber Eingriffe in den Kältekreislauf sind verboten! Muss z. B. ein defektes Bauteil des Kältekreislaufs ausgetauscht werden, bzw. tritt eine Leckage auf, kann die Anlage nicht mehr mit dem Original-Kältemittel befüllt werden!
Wir können Ihnen rechtzeitig Lösungen für den Austausch von z. B. Kältemittel R-22 anbieten!

Für Anlagen mit Direktverdampfung und für jede andere Anwendung stehen Ihnen Ersatzkältemittel zur Verfügung:
- z. B. für Klimaanwendungen: R422D, R407C, ...

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob auch Ihre Anlagen davon betroffen sind, nehmen Sie Kontakt mit uns auf - telefonisch oder per Email.


D
a in Zukunft auch immer mehr Kältemittel mit geringem GWP (Global Warming Potential) verwendet werden müssen, ist auch bei der Planung von neuen Kälte- und Klimaanlagen auf die Auswahl des richtigen Kältemittels für die Zukunft zu achten:

- bei Klimaanlagen statt R410A eventuell das Kältemittel R32
- bei Kälteanlagen statt R404A z. B. die Kältemittel R449A, R448A

Die Verfügbarkeit der bisherigen Kältemittel - mit hohem GWP - wird sich stark reduzieren, dafür ist mit stetig steigenden Bezugskosten zu rechnen.
Reagieren Sie rechtzeitig und lassen Sie Ihre Kälte-/Klima-Anlagen auf Kältemittel mit niedrigem GWP umrüsten.
Fragen Sie einfach bei uns an, wir beraten Sie kompetent. 

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